Als ich am Sonntag nach fluchtartiger Abreise und knapp 1 1/2 Wochen wieder meine Wohnung betrat war eines klar: Die Küche wird ignoriert. Der Raum zwischen Flur und Dusche wurde von mir instinktiv zur Gefahrenzone erklärt. Immerhin, dieser Schritt sorgte dafür, dass ich die Nacht auf Montag halbwegs überstand und mein einziges Problem darin bestand, den Inhalt meines Wäschekorbes vorzusortieren. Soweit der Sonntag. Am Montag allerdings hieß es Konfrontationskurs. Frau will ja nicht hungrig und ohne Kaffee ins Büro schleichen. Eine völlig inakzeptable Situation. Tür auf, Kühlschrank anvisiert, Margarine und Marmelade gegriffen, Messer und Brot eingesammelt. Das klappte besser als gedacht. Selbst der Kaffee konnte ohne Probleme aufgesetzt werden. Was dann aber folgte war kam dem Schreck nahe den man verspürt, wenn man nichtsahnend bei Viva reinschaltet und auf Gülcan trifft – ohne sauberen Becher kein Kaffee. Verzweifelte Blicke, genervtes Gesuche und die ernüchternde Feststellung, dass ich den Mount Everest an spülbereitem Geschirr nicht mehr zu verdrängen vermochte. Eine halbwegs akzeptable Tasse wurde entnommen, liebevoll von Hand gespült, die dafür entstandene Wasserverschwendung als Kolalateralschaden abgetan. Al Gore wird mir deswegen schon keinen Vortrag galten, immerhin beruhigte ich mein Gewissen beim Verlassen der Wohnung durch pflichtbewusste Mülltrennung.
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Und ich dachte, ich hätte noch Geschirr.
Oktober 22, 2007Emo, what the fuck is emo?
Juli 9, 2007Ich werd zu alt für Trends von H&M, Pimky, Orsay und wie sich die Aussenposten der Hölle auch alle schimpfen mögen. ‘Emo’ kommt von ‘emotional’, die hören also ‘emotionale Musik’. Ah ja…….. was denn? Mozart? Kelly Family, Rosenstolz? Himmel, wahrscheinlich sogar The Cure.
Emotionale, depressive, hypersensible Teenager mit künstlerischer Ader und Hang zur ultimativen Demonstration ihrer Individualität. Alles schon gehabt, alles wieder verschwunden. Next trend is coming.
Daher heute ein Video zum Thema: Was ist eigentlich ein Emo?
Warum Weiber nerven………
Juli 6, 2007Ach du scheiße…….. die Mädels hier in meinem Raum meinen ja unbedingt die ganze Zeit nervige Hip-Hop und R’n'B Musik hören zu müssen. Natürlich laut.
Wenn ich (erneut sage) „Macht das mal aus, oder wenigstens leiser“ bekomme ich Reaktionen wie „Boah Sonja, du nervst mich hier total, geh doch rüber.“Aber im anderen PC-Raum vertrage ich die Luft nicht -_- Warum also muss ich meinen MP3-Player anmachen, extra laut stellen, nur um mir nicht Rhianna beschallen lassen zu müssen?
Hab der Dame schon gesagt, wenn sie meine Anwesenheit so anstrengt das sie nicht mal ruhig dabei reden kann, soll sie zum Psychiater gehen. Ich krieg die Krise mit den Weibern hier, Frauenklassen sind aber auch anstrengend. Die regen sich wegen jedem Müll auf, fühlen sich provoziert, wenn sie mal wer schief anschaut oder hustet, während sie was sagen.
Und mit denen soll ich in der Bundestagssommerpause eine Broschüre über den Bundestag als Projektarbeit gestalten? Na wunderbar. Mir reicht es ja schon die noch ein Jahr ertragen zu müssen. Oder 1 1/2. Je nachdem, wie ich verkürzen kann.
Azubine trinkt Kanzlerin untern Tisch
Juli 4, 2007Das wäre eine von vielen möglichen Schlagzeilen gewesen, die für das SPD-Sommerfest in Frage gekommen wären. Wenn…… ja, wenn…. Denn die Azubine war zum einen nicht in Kampftrinkerlaune. Zum anderen hat Madame Merkel nur brav an ihrem Wein genippt.
Da beschäftige ich mich doch lieber mit der Musik. Es spielten Boss Hoss. Genau das richtige zum hüpfen, springen, tanzen. Da lass ich mir sogar die Coverversion von „Everything counts“ gefallen, die war schnieke. Genau wie auch der Sänger. Uiuiuiuiui, was ne geile Sau. Die Lässigkeit in Person, ja, schon genehm, der Herr.
Back in Itzehoe
Juni 29, 2007Nachdem wir es gestern geschafft haben in 3 Stunden von Berlin nach Hamburg zu durken (bei der letzen Fahrt waren es sensationelle 2 Stunden), bin ich jetzt also in Itzehoe. Total erkältet, aber dafür bei meinem Plattenspieler, in der Nähe vom Baccus und überhaupt.
Nachher gehts zur Kaserne in Nordoe, Fußballtraining mit Paul Breitner. Wo habe ich nur mein „Retter“-Shirt gelassen? In meiner Tasche liegt es nicht, na klasse. Und ein einsamer BVB-Schal ist auch irgendwie underdressed.
Muttnern, Dave kommt
Juni 27, 2007Tjoa, ich weiß nicht wie ich es geschafft habe, aber irgendwann wollte meine Mutter eine CD nur mit Depeche Mode Songs. Die habe ich ihr dann zusammengestellt. Und irgendwann meinte sie: Die schreien ja nicht so wie Bono. Irgendwann sagte sie dann auch Sachen wie: Och, die höre ich eigentlich ganz gerne.
Alles klar, Muttern, ich nehm dich mit zum Konzert. Da musste durch. Aber erst dann, wenn Martin L. Gore auf Solotour geht. Muttern mag nämlich den Martin lieber als den Dave. Sie fand es ja gar reizend, wie er mit Flügelchen über die Bühne hüpfte. Also gut, Muttern, wir gehen zu Martin, ich lad dich ein.
Aber bis dahin freue ich mich auf den Herbst und auf Dave Gahans zweites Soloalbum. Na das wird wieder was. Also: Vorher nicht wieder den Fuß brechen, nein…. nein… diesmal nicht. Sonst muss meine Mutter noch zu den kreischenden Weibern auf dem Konzert damit meine Karte nicht verfällt….. wäre ja schade *hust*
Von Gestern
Juni 27, 2007Es ist 21:55. Auf dem Kühlschrank stehen 2 Schnapsgläser, leere. Vor mir steht Nummer 3. Gefüllt mit 70 Umdrehungen im leuchtendsten Grün. Nummer 3 wird aber nicht ausgetrunken werden, mir ist schlecht. Liegt am mangelndem Mittag- und Abendbrot. Ich bin vorhin extra zur Sparkasse gefahren und habe Überweisungen getätigt, die auch bis Freitag hätten warten können. Warum? Um nicht auf Verdacht zum Tempodrom zu fahren, ob es dort nicht noch vielleicht Restkarten an der Abendkasse gibt. Denn auch die kann ich mir momentan nicht leisten. Ich kann nicht am selben Tag meinen Vater um das Leihen von 200€ für die Genossenschaftsanteile fragen und am selben Abend zu Lou Reed gehen. Sicher, es ginge, aber das macht keinen Sinn. Entweder ich habe Geld, oder eben nicht. Ich habe keines, also keine Tickets. Ich meine, wenn ich diesen Monat sparen würde hätte ich sie…. aber vielleicht hätte ich dann beim Umzug und hinterher eben genau diese Summe zu wenig.
Posterzuwachs
Juni 26, 2007Ich wollte ja nicht….. Ich wollte ja keine Poster kaufen vor dem Umzug…. aber ich musste.
http://img.photobucket.com/albums/v225/Shenea/44e3f8d8.jpg
Hach………….. Schönes Bild, schön stimmungsvoll. Schönes Album
Typentest
Juni 26, 2007Gesehen bei Paul
Ergebnis:
IPLS – HANDWERKER – Gehört zur Gruppe der Aktionisten
►Agiert Introvertiert
►Denkt Praktisch
►Entscheidet Logisch
►Lebt Spontan
Eigenschaften Neugierig, abenteuerlich, sachlich, spontan, logisch, praktisch, entschlossen, selbstständig, zurückhaltend, analytisch, optimistisch, individualistisch, ,kühl, ruhig, verschlossen, direkt
Beschreibung IPLS Handwerker beschäftigen sich am liebsten mit physischen Dingen:
Sie sind ruhig, realistisch, direkt und impulsiv. Sie wirken distanziert und beobachten gerne. Essentiell für sie ist, für den Moment zu leben, und herauszufinden wie die Welt um sie herum funktioniert.
„Die Welt ist voller interessanter Dinge“
Wie Formel-1 Rennfahrer Michael Schumacher haben sie einen hohen Bewegungsdrang sowie große physische Energie. Um ihr starkes Bedürfnis nach Action und Abwechslung zu befriedigen, verhalten sie sich oft abenteuerlich und nahezu furchtlos. Neugierig wie sie sind, nehmen sie stets Informationen über die Dinge um sie herum auf, und sind daran interessiert wie sie funktionieren, was Comedian Mr. Bean auf amüsante Weise demonstriert. Wie er, sind sie sozial zurückhaltend, verschlossen, und stehen nur gerne im Rampenlicht, wenn sie damit Kompetenz in ihrem Gebiet zeigen können. Sie sind sehr unabhängig und eigensinnig, und handeln entschlossen nach ihrer inneren Logik. Oft machen sie ihr Hobby, das einsetzen von Gerätschaften und physischem/körperlichem Einsatz, zum Beruf.
Man könnte diesen Typ auch „Sportler“ nennen.
IPLS sind mit ca. 6% in der Bevölkerung durchschnittlich stark vertreten. Es gibt mehr männliche als weibliche IPLS.
Bevorzugte Berufe für IPLS Handwerker: Bauarbeiter, Buchhalter, Handwerker, Ingenieur, Fahrer, Feuerwehrmann, Landwirt, Mechaniker, Pilot, Polizist, Sanitäter, Schreiner, Sportler, Techniker, uvm.
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Buchhalter? Ich bring mich um bei einer solchen Zukunft. Für den Rest bin ich körperlich nicht befähigt.
Biete Duschgelegenheit.
Juni 26, 2007Endlich wieder warmes Wasser.