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	<title>B-Seite &#187; Durchgehört</title>
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		<title>B-Seite &#187; Durchgehört</title>
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		<title>Ich hörte was, was du nicht hörst und das war&#8230;..</title>
		<link>http://absinthschaf.wordpress.com/2007/12/14/ich-horte-was-was-du-nicht-horst-und-das-war/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 13:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>absinthschaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchgehört]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der musikalische Jahresrückblick
2007 war musikalisch irgendwie so wie 2006. Nur schlimmer. Zumindest wenn man keinen gescheiten Radiosender empfing oder sich nicht auf Insidertips verlassen konnte / wollte. Denn dann sass man da, im Jammertal des Indierocks, des Emopops und verpasste unter anderem die Rückkehr der Elektronik in die Rockmusik, den Triumph von Damon Albarn oder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=absinthschaf.wordpress.com&blog=970585&post=79&subd=absinthschaf&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Der musikalische Jahresrückblick</strong></p>
<p>2007 war musikalisch irgendwie so wie 2006. Nur schlimmer. Zumindest wenn man keinen gescheiten Radiosender empfing oder sich nicht auf Insidertips verlassen konnte / wollte. Denn dann sass man da, im Jammertal des Indierocks, des Emopops und verpasste unter anderem die Rückkehr der Elektronik in die Rockmusik, den Triumph von Damon Albarn oder gar das Voranschreiten des New Raves. Ja, 2007 liess es sich verdammt gut Musik hören, wenn man denn nur wollte.</p>
<p>Beginnen wir also mit dem Schund, den Kajalrockern, den Emos. Pubertierende Jammerlappen mit Pickeln, schlechtem Kajalstrich und uninspirierten Texten. Die Welt ist grausam zu uns sensiblen Individualisten, sie ist böse, gemein und ach so ungerecht.<br />
Ich sage: Ja und? Wen zum Geier interessiert dieser Schrott? Gejammert wurde immer schon, hat aber nie etwas verändert. Geschminkte Männer sahen bei Kiss oder Rocy Music besser aus und Instrumente beherrscht eh fast jeder besser. Austauschbare Stimmen und Texte als Soundtrack für eine Generation, die sich ihre Persönlichkeit bei H&amp;M zusammen kauft. Weltverweigerung als Jugendkultur? Hab es schon mal, aber Punk ist nicht zu Unrecht tot. Warten wir also nach Grunge und Britpop auf die nächste wirkliche Jugendbewegung, die auch nachhaltig beeindruckt. An dieser Stelle muss gesagt werden, Techno ist keine Bewegung, sondern geistige Verwirrung.</p>
<p><span id="more-79"></span></p>
<p>Nervende Gören gab es 2007 leider immer noch. Nevada-Tan, La Fee. Den Vogel angeschossen aber hat Jimmy Blue, oder wie der Ochsenknechtnachwuchs heißt. Setzt sich ein schräges Hütchen auf, posiert wie ein zu kurz geratener Justin Timberlake und lässt im Hintergrund minderjährige Möchtegern Lolitas tanzen. Die Musik klingt dann nach einem übermotivierten Produzenten mit Kaffeeüberdosis. Zich mal durch den Computer gejagt und für charttauglich empfunden. Für die visuelle Umsetzung besorgt man sich dann noch einen lächerlichen Choreographen et voila, Talentlosigkeit hat wieder einmal gesiegt. Aber immerhin, dank solcher Testobjekte für von der Leyens Alkoholeinkäufe im Supermarkt weiß man handgemachtes immerhin wieder mehr zu schätzen.</p>
<p>Hip-Hop nervt immer noch. Bushido, Fler, KIZ. Berlin ist die Hölle und <a href="http://www.aggroberlin.de/">Aggro Berlin</a> gehen überall ein und aus, äußern sich ungefragt zu allem und haben hinterher viel erzählt, aber doch nichts zu sagen. Es wird geprollt, beleidigt und skandiert bis einem das sinkende Niveau zu spontanem Brechreiz in der U-Bahn animiert. Über die dort vorhandenen Anhänger dieser Ohrenfolter lasse ich mich mal lieber nicht aus. Egal was ich sage, ich bräuchte erst einmal ein Wörterbuch um meine Gedanken in deren Sprache übersetzen zu können. Angenehm positiv hebt sich allerdings die Altherrenliga vom Proletariat ab. <a href="http://www.diefantastischenvier.de/">Die fantastischen Vier</a> kamen zurück, gaben sich gewohnt lässig und verwiesen die jugendlichen Platzhirsche gekonnt auf die Plätze. Hip-Hop made in Germany, gefällt ja doch und macht dabei auch Spaß.</p>
<p>Überhaupt bietet die deutsche Mundart wieder erfrischendes wie lange nicht mehr. <a href="http://www.tocotronic.de/">Tocotronic</a> setzen sich mit „Kapitulation“ ganz selbstverständlich in das Plattenregal und machen es sich dort neben <a href="http://www.locasinlove.de/">Locvas in love</a> und <a href="http://www.karpatenhund.com/">Karparenhund</a> gemütlich. Sportfruende Stiller haben sich vom Fußball erholt und alles ist Roger. Die Ärzte fallen in ein kreatives Loch und finden selbst dort mehr Glanzlichter als so manch anderer und Herbert Grönemeyer hat nach seinem persönlichen Opus Magnus „Mensch“ einen würdigen Nachfolger zustande gebracht. Live unterwegs streiten sich die <a href="http://www.beatsteaks.org/index.php">Beatsteaks</a> mit <a href="http://www.seeed.info/">Seed</a> um den Konzertkönig 2007. Vielleicht gewinnt aber auch ganz wer anders, ist ja noch nicht vorbei, die Konzertsaison.</p>
<p>Spaß hat es auch gemacht, das Ergebnis der neuen <a href="http://www.babyshambles.net/">Babyshambles</a> Platte „Shotter’s Nation“ anzuhören. Der Britpop hat überlebt, wird überleben. Dank einem Songwriter wie Pete Doherty. Wer braucht schon Röhrenjeanstragende Indierocker? England ist zurück und schickt mit den <a href="http://www.klaxons.net/">Klaxons</a>, <a href="http://www.blocparty.com/">Bloc Party</a> und <a href="http://www.maximopark.com/">Maximo Park</a> ins Rennen. Zum Zugpferd wird allerdings das Projekt <a href="http://www.thegoodthebadandthequeen.com/">The Good, the Bad &amp; the Queen</a>. Damon Albarns Allstarband könnte auch „London Calling Volume 2“ heißen. Einst mit Blur gegen Oasis verloren, mit den Gorillaz Musikgeschichte geschrieben und jetzt sogar <a href="http://www.oasisinet.com/site.php">Noel Gallagher</a> wohlwollende Worte entlockt.</p>
<p>Der hingegen muss 2008 beweisen, ob er „Don’t believe the truth“ steigern und wieder zu alter Hochform gelangt. Und was da nicht alles noch auf uns zukommen wird. Die Reunion und das neue Album von <a href="http://www.theverve.co.uk/">The Verve</a>. Back to the roots mit den Toten Hosen. Ein neues Album von Depeche Mode, vielleicht auch was von <a href="http://www.muse-official.de/">Muse</a>. Oder gar Franz Ferdinand? Kündigt Roger Waters das nächste Pink Floyd Zusammentreffen an? Werden Konzerttickets noch teurer und wer wirft das nächste Vermarktungskonzept auf dem Markt um <a href="http://www.radiohead.com/deadairspace/">Radiohead</a> zu übertrumpfen? Vielleicht wird 2008 aber auch ganz unspektakulär. So mit Indierock aus Holland und Elektro aus Italien. Mit einem richtigen Sommerhit. Mit neuen Unpersonen und&#8230; irgendwie &#8230; mit Musik.</p>
<p>PS:<br />
Kein Rückblick ohne die Stimme des Volkes, Noel Gallagher. Der schlug sich immerhin als nächsten Premierminister in England vor. Gewonnen hat ja bekannter Weise jemand anders, das Wahlprogramm aber war bestechend:</p>
<p>&#8222;I might stand for election myself, to be honest. I&#8217;ve worked this out and I reckon I could sort out the country in a year and a half. I&#8217;d definitely bring back hanging &#8211; that&#8217;s for starters. All these violent offenders &#8211; you get convicted three times by three separate juries then you&#8217;re going to the gallows. If by any off-chance some evidence comes up that you might have been innocent and could prove it beyond reasonable doubt, then your next of kin gets £500,000. Vote for me. The streets would be a lot safer and I could sort public transport out &#8211; half a year, that would take.&#8220;</p>
<p>Na dann&#8230; schade aber auch&#8230;.</p>
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		<item>
		<title>DÄ sind anders.</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 14:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>absinthschaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchgehört]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[16 reguläre Lieder, eine EP und ein angeblicher Hiddentrack, alles angeliefert in einer geruchsneutralen Pizzaschachtel. Was bei anderen Bands als teures Diggypack durchgeht ist den Ärzten als Standartversion von „Jazz ist anders“ gerade gut genug. Auch die Freunde der Sportart „Kopierschutzumgehen“ kommen wieder einmal zu kurz.  
Diesmal, so hieß es im Vorfeld, sei die Studioarbeit leichter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=absinthschaf.wordpress.com&blog=970585&post=77&subd=absinthschaf&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">16 reguläre Lieder, eine EP und ein angeblicher Hiddentrack, alles angeliefert in einer geruchsneutralen Pizzaschachtel. Was bei anderen Bands als teures Diggypack durchgeht ist den Ärzten als Standartversion von „Jazz ist anders“ gerade gut genug. Auch die Freunde der Sportart „Kopierschutzumgehen“ kommen wieder einmal zu kurz. </font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"> </font></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">Diesmal, so hieß es im Vorfeld, sei die Studioarbeit leichter gefallen, es wurde miteinander geredet und nicht nur miteinander musiziert. Es habe wieder Spaß gemacht. Ob man rückblickend „Geräusch“ aufgrund einer damals drohenden Trennung neu bewerten muss sei mal dahin gestellt. Aber da fragt man sich doch lieber, ob man es der Neuen anhört, dass sie ein Kind der allgemeinen Gruppenahrmonie ist. Immerhin, beste Vorraussetzungen für eine hervorragende CD. Also, rein mit der CD in die Anlage und schon mal alle Regler nach rechts gedreht.</font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"> </font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">Nur, dass der Opener keinerlei Einstimmung bietet. „Himmelblau“ plätschert als harmloser Popsong vor sich hin und hätte auch wunderbar auf der letzen Urlaub LP stehen können. Irgendwo, so in der Mitte. Für eine Einstimmung auf ein DÄ-Album allerdings nicht mitreißend genug. Dem Text hätte eine schnellere Untermalung gut getan. Beschwingter geht es mit Belas „Lied vom Scheitern“ weiter und gehört zu den Stücken, die einem, dank der Melodie, auch gerne mal als spontane Ohrwürmer hängen bleiben. Textlich ist allerdings, was ich gerne bei den Ärzten anmerke, viel zu viel vorhersehbar. Es folgt Rods Milieuzeichnung „Breit“. Ja, doch. Ist ein Lied für all diejenigen die beim Berliner Trio an „Party- und Sauflieder“ denken. Mitgröhlgarantie für die Tour, denn zum ersten Mal passen hier Text und Musik zueinander.</font></span></p>
<p style="margin:0;" class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;"></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"><span id="more-77"></span> </font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"> </font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">„Lasse reden“ weckte spontane Assoziationen zu Rosenstolz „Lass sie reden“. Die gleiche Thematik: Ganz egal was die anderen denken oder sagen, geh’ deinen eigenen Weg und steh über allen Gerüchten. „Die ewige Maitresse“ wird alleine aufgrund dieses Titels schon mal die „Sauf- und Partygemeinde“ bildungstechnisch überfordern. Sido und Co hätten es wohl „Nutte“ genannt. Bei den Ärzten gibt es dafür ein durchweg stimmiges Lied der ruhigeren Art.<br />
</font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">Die erste Singleauskopplung „Junge“ klingt ja nun schon seid Wochen aus den Radios der Nation. Mein erster Eindruck von damals war durchweg positiv. Wenn Kinder versuchen die Position ihrer Eltern zu verstehen, kann dies eigentlich nur rückblickend geschehen. Auch wenn das Video nicht dazu passen mag, wenngleich aber absolut genial gedreht, das Stück gehört eindeutig zum besseren Drittel von „Jazz“, an das gleich das nächste Highlight anschließt. Farin Urlaub lustwandelt auf Nick Caves Spuren. Die bestehende Hoffnung, dass es jetzt bergauf geht, wird dann allerdings durch „Perfekt“<span>  </span>sofort gebremst. Das Bela nie der bessere Texter in der Band war ist kein offenes Geheimnis, perfekt ist anderes. Dem Sprung in die Belanglosigkeit folgt „Heulerei“. Ein Lied, für die gesellige Männerunde. Viel besser wird es nicht, vor allem da sich das Lied mit meiner Vorliebe für ausgereifte Texte beißt.</font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"> </font></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;"></span><font face="Arial"><span style="font-size:10pt;">Im Tal der Skiptaste angekommen wirft uns „Licht am Ende des Sarges“ den Rettungsring entgegen. Da ist er doch, es gibt ihn, er ist nicht tot &#8211; der typische Ärztehumor. ‚Na also!“ möchte man rufen. „Es geht doch“ Tanzbar, ironisch. Und weil es scheinbar eine gewiefte Strategie ist, ein sehr gutes Licht noch weiter dadurch glänzen zu lassen, indem man es zwischen mittelmäßigen bis schlechten Stücken einordnet. „Niedliches Liebeslied“ schenkt uns folgende Zeilen ‚I</span><span style="font-size:9pt;color:black;">n meinem Ohr sitzt eine Biene / Und summt die ganze Zeit von dir / Und selbst der Pudding aus der Kantine / Weiß, du gehörst zu mir.’ Also bitte, aus Berlin kennt man Kitsch doch eher von Rosenstolz und da nervt das schon. Bin ich zu sensibel um die feine Ironie des Textes zu verstehen? Hat er eine? Musste das sein?</span></font><span style="font-size:9pt;color:black;"><font face="Arial"> </font></span></p>
<p><span style="font-size:9pt;color:black;"></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">„Deine Freundin“ ist anstrengend, klaut dem dir die Zeit, vereinnahmt dich. Ja, wer kennt diese Situation denn nicht? Das zickende Weib oder der eifersüchtige Freund. Jenes Objekt, das man am liebsten im Keller einsperren möchte. Geht sofort ins Ohr und macht ordentlich Spaß. Überraschend auch das AC/DC Gedächtnissample zu beginn von „Allein“. Leider verliert sich der Text in Phrasen, wird der Thematik nicht gerecht. Midlifecrisis bei den Ärzten hätte auch anders ausfallen können. „Tu es nicht“ ist mein Favorit für Single Nummer 2. Ja, die Plattenindustrie ist böse. Jugendliche sind Schwerstkriminelle. Kennt man alles. Aber selten wurde es derart charmant auf die Spitze getrieben.<br />
</font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">„Living Hell“ fasst in einem Lied zusammen, wofür Dave Gahan ein ganzes Album braucht. Ruhm, Geld, Frauen&#8230; alles unwichtig im Vergleich zu den Momenten der Ruhe und Einkehr. Ich bin versöhnt wegen dem Anfangslied. Ich bin geneigt, auch „Vorbei ist vorbei“ ganz ganz toll zu finden&#8230; würde es nicht an „Himmelblau“ anschließen und das Album so unmotiviert beendet wie beginnt.</font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"> </font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"> </font></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;"></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">Sind die Ärzte zu schnell erwachsen geworden? Haben sie sich thematisch durch Alltagserlebnisse zu sehr eingeschränkt? „Jazz“ klingt als habe man eine neue Richtung einschlagen wollen, aber nicht ganz den Mut gehabt auch dabei zu bleiben. Was bleibt ist das Gefühl, irgendwie etwas zu vermissen, auch wenn man es nicht so recht einordnen kann. Ich will nicht sagen, frühre waren sie besser. „Die Bestie in Menschengestalt“ und „Planet Punk“ bedeuten mir nur mehr, weil ich damit aufgewachsen bin. Es ist das Spielerische wie „Ein Song namens Schunder“, was mir immer so gefallen hat. </font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"> </font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">Die Ärzte haben ihre pubertären Phasen bereits mit „Geräusch“ abgeworfen, nur um jetzt teilweise direkt in der Midlifecrisis zu landen. Vermisst wird der typische Ärztehumor, der einzig bei „Tu es nicht“ und „Licht am Ende des Sarges“ durchblickt und sich dann erst wieder auf der EP bemerkbar macht. Positiv fällt auf, dass der Großteil der politischen Stücke auf dem Vorgänger keine Weiterführung findet. Was gesagt werden musste wurde besungen und der G8-Gipfel ist a) zu lange her und hat b) bereits im „Grotesksong“ seine Hymne gefunden. </font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"> </font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial">Von daher also, erst mal reinhören. Alben, die sofort gefallen, landen eh irgendwann ganz unten im Regal. Dorthin, wo auch „Le Friseur“ steht.</font></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"> </font></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;"></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;"></span><span style="font-size:10pt;"><font face="Arial"><strong>2 ½ von 5 Punkten</strong></font></span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Durchgehört &#8211; Dave Gahans Sanduhr</title>
		<link>http://absinthschaf.wordpress.com/2007/10/23/durchgehort-dave-gahans-sanduhr/</link>
		<comments>http://absinthschaf.wordpress.com/2007/10/23/durchgehort-dave-gahans-sanduhr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 07:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>absinthschaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchgehört]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge in der Musikwelt, die ändern sich einfach nie:
Kurzhaarige Metaler sind untrve.
Bob Dylan ist unantastbar.
Pink Floyd hätten ohne Syd Barrett niemals weiter machen dürfen.
Bono plus 3 Studiomusiker = U2.
Und, das zweite Album ist grundsätzlich schlechter als das Debüt.
In diesem Falle nennt sich die Debutplatte „Paper Monsters“ und erschien 2003. 10 Tracks, meist rockig, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=absinthschaf.wordpress.com&blog=970585&post=74&subd=absinthschaf&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es gibt Dinge in der Musikwelt, die ändern sich einfach nie:<br />
Kurzhaarige Metaler sind untrve.<br />
Bob Dylan ist unantastbar.<br />
Pink Floyd hätten ohne Syd Barrett niemals weiter machen dürfen.<br />
Bono plus 3 Studiomusiker = U2.<br />
Und, das zweite Album ist grundsätzlich schlechter als das Debüt.</p>
<p>In diesem Falle nennt sich die Debutplatte „Paper Monsters“ und erschien 2003. 10 Tracks, meist rockig, oft nach Blues klingend. Vor allem aber, viel zu viele ruhige Stücke und die Erkenntnis: Der Martin schreibt aber die wesentlich ansprechenderen Texte. „Paper Monsters“ war solides Handwerk, aber kein Meilenstein. Oder, anders formuliert, ausbaufähig. Umso überraschender dann die erste Depeche Mode Single, die nicht von Gore geschrieben wurde, „Suffer Well“. Na also, es geht doch.</p>
<p>Obwohl, so ganz allein ist Dave Gahan bei „Hourglass“ doch nicht tätig gewesen. Das Lob muss er sich mit Christian Eigner und Andrew Phillpott teilen. Anders als beim Vorgänger wird gar nicht erst versucht, sämtliche Depeche Mode Bezüge außer Acht zu lassen. Soloalbum Nummer 2 ist elektronischer, experimenteller und abwechslungsreicher.<br />
Mit „Saw Something“, „Miracles“ und „Insoluble“ halten sich dir ruhigen Stücke wohltuend zurück. Wirkliche Stärken allerdings offenbaren sich mit „A little lie“ und „Down“. Beide Lieder hätten sich ebenso auf der letzen Depeche Mode Platte wiederfinden können. Es wird also spannend bei der Platzvergabe des nächsten Albums, denn mit drei Titel wird sich Gahan dann sicher nicht zufrieden geben.</p>
<p>Was ich vermisse, Übergänge zwischen den einzelnen Tracks wie bei „I want it all“ und „Nothing’s impossible“. Ich mag Übergänge. Auf dem MP3-Player wirken sie zwar aufgrund der Unterbrechung nicht. Aber auf LP und CD, ein Geschenk für die Ohren.</p>
<p><strong>3 von 5 Punkten.</strong></p>
<p><span id="more-74"></span><br />
<strong> Nebensächliches:</strong><br />
Das Artwork:<br />
Statt der normalen CD-Ausgabe habe ich mich für den augenerfreuenden Pappschuber mit zusätzlicher DVD entschieden. Ist ja auch umweltfreundlich. Das kritische Auge sagt allerdings: Himmel, Jungs. Haut doch mal mehr Kontrast rein oder ändert die Schriftfarbe. Böse, ganz böse. Für nächtliches Lesen bei wenig Beleuchtung absolut ungeeignet.<br />
Ansonsten braucht es keinen Blick ins Kleingedruckte um zu sehen, wer für die Fotos verantwortlich war. Da fragt man sich doch, warum Anton Corbijn nicht nach „Suffer well“ auch bei „Kingdom“ für das Video zuständig war.</p>
<p>Bonusmaterial:<br />
Auf der DVD befinden sich neben einem Film über die Entstehung des Albums das (überaus grottenschlechte) Video zu „Kingdom“ sowie die Studiosessions zu „Saw Something“, „Miracles“, „Kingdom“, „A little lie“ und „Endless“. Allesamt in weitaus ruhigeren Versionen wie auf dem Album, nur begleitet durch Christian Eigner (Schlagzeug) und Andrew Philpott (Gitarre).</p>
<p>Wem diese Platte nicht gefallen wird:<br />
Meiner Mutter. Bezüglich Dave Gahan zitiere ich „Der schreit ja nicht so wie Bono“. Bis „Kingdom“ kommt sie wohl noch mit, aber bei „Deeper and Deeper“ denke ich an ein „Ne, das ist ja Lärm“.</p>
<p><strong>Kurzeindrücke zu den einzelnen Liedern. </strong></p>
<p><strong>Saw Something</strong>,<br />
verdient sich allerdings das Prädikat „Chill-Out-Songs für Freitagabend“. Ein durchaus starker Einstieg der weit entfernt ist von dem Kitsch, den man noch auf „Paper Monsters“ finden konnte.</p>
<p><strong>Kingdom</strong><br />
Die erste Singleauskopplung, zieht das Tempo an. Nach Martin Gore hat sich nun also auch Gahan dem Thema Religion und Spiritualität zugewandt. Und es ist nicht das letzte Mal, dass dieses Motiv durchdringt. Der große Nachteil an Kingdom liegt für mich beim Text, der mir einfach zu kurz geraten ist. Ich gebe ja zu, dass ich eher auf den Text achte, weswegen es minimalistische Liedstrukturen bei mir nicht gerade leicht haben. Gahan ist nicht Gore, er wird es nie sein. Aber er kann mehr als er es mit „Kingdom“ zeigt.</p>
<p><strong>Deeper and Deeper</strong><br />
Es ist Zeit für meine neuste Lieblinsbezeichnung für Musikstücke ‚dreckig’. Das Album wird tanzbar, der Stimmenverzerer aber hätte sparsamer eingesetzt werden können. Solche Hilfsmittel braucht niemand, der „Walking in my Shoes“ singt. Würde es eine Tour geben, bei diesem Stück wäre ich am meisten auf die Liveumsetzung gespannt. Inhaltlich wiederholt sich recht viel, passieren tut wenig. Einer der eher schwächeren Songs. Und wenn es nach dem Rauschen im Forenwald geht, die zweite Singleauskopplung.</p>
<p><strong>21 Days</strong><br />
Wo Pink Floyd im Kleinen anfangen und nur eine Mauer bauen muss es hier bereits ein Turm sein. Allerdings einer meiner Kandidaten für das Lied, welches nach mehrmaligem Hören irgendwann langweilig wird.</p>
<p><strong>Miracles</strong><br />
Gerne kritisiere ich bei U2-Texten die allzu offensichtliche Erwähnung des christlichen Gottes.<br />
Dave Gahan hingegen spricht von keiner Religion an die er glaubt. Es ist das Schicksal, eine höhere Macht. Nur was genau, dass weiß er selber nicht. Und egal was auch immer uns lenkt, Hoffnung und Liebe sind immer noch vorhanden, für jeden. Hier passt es einfach. Der Text, die Melodie.</p>
<p><strong>Use you</strong><br />
Und Schnitt. Wer gerade noch vor sich hin geträumt hat wird hiermit wieder zurück geholt. Ein starker Refrain und eine Melodie, die recht mit Dauerpräsenz glänzt ohne dabei lästig zu werden.</p>
<p><strong>Insoluble</strong><br />
Eine Klanglandschaft zum träumen, Dave Gahans unverwechselbare Stimme. ‚Insoluble’ ist eindeutig eines der besten Stücke auf „Hourglass“. Ruhig, zerbrechlich, hypnotisch. Sicher keine Singleauskopplung, aber doch einer der Tracks, die mich am meisten beeindrucken.</p>
<p><strong>Endless</strong><br />
Das Stück kannte ich bereits in der Studiosessions-Fassung, also ohne elektronische Veredlung. Ich bin mir noch nicht sicher, in welcher Version es mir besser gefällt. Sicher, die Klangelemente sind hervorragend. Aber die hätten auch gerne zu Gunsten von Gahans Stimme dezenter eingesetzt werden können. Von daher also ein Lied, dass sich mir wohl erst nach mehrmaligem Hören erschließen wird. Was ja nicht schlecht ist.</p>
<p><strong>A little lie</strong><br />
Das zweitstärkste Stück auf dem Album. Zynisch, dreckig. Live sicher noch stärker.</p>
<p><strong>Down</strong><br />
Im Gegenteil zum Opener wirkt das letzte Stück in seiner Ruhe eher bedrohlicher. Optimismus? Nicht hier. Hoffnung? Abwesend. Wo bei ‚Miracles’ noch gebetet wurde, wird sich hier aufgegeben. Die Welt dreht sich weiter, nur das sich nicht jeder daran beteiligt. Ein klarer Fall für eine visuelle Umsetzung durch Anton Corbijn. Der beste Track der Platte.</p>
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		<title>Lou Reeds Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 17:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>absinthschaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchgehört]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir fiel es zu spät auf. Das Plakat an der Bushaltestelle, an der ich immer aufstehe. Dieses Plakat&#8230;. es kündigte an: Lou Reed kommt in die Stadt. Ich sah es und freute mich. Weiter stand drauf: Lou Reed führt in Berlin Berlin auf. Sonja freute sich gar sehr.
Leider habe ich es aber nicht geschafft noch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=absinthschaf.wordpress.com&blog=970585&post=59&subd=absinthschaf&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Mir fiel es zu spät auf. Das Plakat an der Bushaltestelle, an der ich immer aufstehe. Dieses Plakat&#8230;. es kündigte an: Lou Reed kommt in die Stadt. Ich sah es und freute mich. Weiter stand drauf: Lou Reed führt in Berlin <a href="http://www.amazon.de/Berlin-Remastered-Version-Lou-Reed/dp/B00000637V/ref=sr_1_2/303-5297281-2083436?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1182877277&amp;sr=1-2">Berlin</a> auf. Sonja freute sich gar sehr.<br />
Leider habe ich es aber nicht geschafft noch an günstige Karten zu kommen. Zudem fehlt es mir gerade wegen meines Umzugs an Geld, so waren auch die teuren Karten nicht in Sicht: Sonja wirkte etwas deprimiert.</p>
<p>Da die Altersklasse unter 35 wohl wenig mit Lou Reed anfangen kann, oder auch mit der ehemaligen Band &#8222;Velvet Underground&#8220; hier ein kurzer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lou_Reed">Ausflug zu Wiki.</a> Und damit es auch etwas auf die Ohren gibt habe ich mich für das Titellied des Albums &#8222;Berlin&#8220; entschieden. Allerdings ohne Garantie, meine Boxen streiken gerade etwas. Demnächst gibt es dann mehr von Künstlern, die mal in der deutschen Hauptstadt gestrandet sind.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://absinthschaf.wordpress.com/2007/06/26/lou-reeds-berlin/"><img src="http://img.youtube.com/vi/4be4Az5BM-c/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Next 2U</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 15:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>absinthschaf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Durchgehört]]></category>
		<category><![CDATA[Lied des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[So lautet der Titel des ersten eigene Songs der deutschen U2 Coverband &#8222;Achtung Baby&#8220;. Mal so nebenbei, ich mag Coverbands, zumindest wenn sie sich nicht stur nach dem Original richten, eigenes mit einbringen und vor allem die Hütte hüpfen lassen. Bei &#8222;Achtung Baby&#8220; sind all diese Kriterien mal locker erfüllt, mich wurmt es nur, sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=absinthschaf.wordpress.com&blog=970585&post=53&subd=absinthschaf&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="left">So lautet der Titel des ersten eigene Songs der deutschen U2 Coverband &#8222;Achtung Baby&#8220;. Mal so nebenbei, ich mag Coverbands, zumindest wenn sie sich nicht stur nach dem Original richten, eigenes mit einbringen und vor allem die Hütte hüpfen lassen. Bei &#8222;Achtung Baby&#8220; sind all diese Kriterien mal locker erfüllt, mich wurmt es nur, sie in diesem Jahr noch nicht gesehen zu haben.Ist jetzt nicht das man sagt &#8222;Och ne.. so ein Abklatsch&#8230; muss nicht sein.&#8220; Ganz und gar nicht. Diesr Truppe macht einfach nur Spaß. Und jetzt machen sie auch noch etwas eigenes.</p>
<p>Auf ihrer Homepage gibt es <a href="http://www.achtung-baby.info/index.php?id=133">diesen Song</a> als Gratisdownload samt Text und Video und, man staune, es erinnert an eine bestimmte Folksmusikband aus Irland. Das ganze macht Laune, geht ins Ohr und ist irgendwie bei mir da auch nicht wieder raus zubekommen. Anhören, lieb gewinnen, freuen.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/absinthschaf.wordpress.com/53/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/absinthschaf.wordpress.com/53/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/absinthschaf.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/absinthschaf.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/absinthschaf.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/absinthschaf.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/absinthschaf.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/absinthschaf.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/absinthschaf.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/absinthschaf.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/absinthschaf.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/absinthschaf.wordpress.com/53/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=absinthschaf.wordpress.com&blog=970585&post=53&subd=absinthschaf&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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