Veränderungen in Itzehoe

By absinthschaf

Nichtstuend im Büro sitzend rief ich das Stoffeltier an. Das faule Biest lag gemütlich im Garten, sinnierte über das schöne Wetter und beschuldigte mich für den vorausgesagten regen am Donnerstag. Kurzes Planen bezüglich meiner morgigen Ankunft in Itzehoe, neustes von Cheyenne-Club, der übelsten Disse der Gegend. Dort wird nun an Donnerstagen vermehrt Onkelz gespielt. Hm, merkwürdig. Aber ein Grund, den Club Donnerstag eben nicht mehr zu betreten. Aber sonst? In meiner Stammkneipe gibt es kein Guinness mehr, dafür aber Murphy’s. Im Licht sitzen jetzt die Baptisten und bieten Gespräche über Gott und die Welt an. Und im Holstein Center hat ganz schnell wieder diese schnuckelige Cocktailbar dichtgemacht.

Also wenn mal jemand Geld investieren will, ich rate zu den Räumlichkeiten des alten Hollywoods. Würde ich ja selber machen, aber kein Geld, noch in der Ausbildung und….. wahrscheinlich nur eine dumme Idee, die letzte Woche aus einer Murphey’s Laune heraus entstanden ist. Mal sehen was sich sonst noch so geändert hat.

19 Antworten zu „Veränderungen in Itzehoe“

  1. konna sagt:

    Ups, ich wusste gar nicht, dass der Cheyenne Club noch tiefer sinken kann. Ich war bis jetzt insgesamt 3x da und bis jetzt wars immer írgendwie blöd – muss nich sein, da hinzugehen ;)
    Und sonst, in Itzehoe ist wirklich nicht viel los, aber immerhin haben sie jetzt endlich einen großen Elektonik-Fachmarkt, man kann also wieder zum Einkaufen hinfahren ;)

  2. absinthschaf sagt:

    Hm, tiefer sinken als damals, wo sie das Poster von Westernhagen an der Wand hatten erschien mir auch nicht möglich. Aber nun sieht es so aus, was das Publikum betrifft:
    Mittwoch – Bundis und Mädels, die sich wichtig vorkommen.
    Donnerstag – Altrocker, Neurocker, Normalos….. und immer mehr Onkelzhörer. Zuletzt lief mir wer über den weg der die schwarz/wei/rote Fahne als Button trug. Schon betrüblich.
    Freitag / Samstag – Nervige Kindergartenblagen die sich mit Hip-Hop, R’n'B und Onkelz zufrieden geben. Altersdurchschnit circa 16 1/2.. bei den männlichen Besuchern auch gerne 22.

    Ist es erbärmlich das zu wissen? Ja :D

    Wollte meiner Mutter da eine CD kaufen, aber die Schlange war mir zu lang. Dann doch lieber das Music Café am Wochenmarkt. Und eben Goosmarkt, sonst haben wir nichts.

  3. konna sagt:

    Wo man noch gut hingehen kann ist Störbillard/-bowling – vorausgesetzt man mag sowas. Hinterher im Amadeus noch was essen und dann am besten irgendwo gemütlich hinsetzen, wobei Goosi nicht so meins ist.

  4. absinthschaf sagt:

    Amadeus lasse ich mir noch gerne gefallen, war ja eh immer die bessere Alternative z.B. zur Kulisse.
    Aber sonst…. Grill schnappen und irgendwo hin, damit liegt man immer richtig.

  5. konna sagt:

    Planschbecken :D :D

  6. absinthschaf sagt:

    *löl* Nichts da, das ist die Sporthölle meiner ehemaligen Realschule. Eher das Alsengelände, da wurde noch nie gegrillt. Ich glaube das hebe ich mal für das Wochenende auf.

  7. konna sagt:

    Ach, die Realschule am Lehmwohld? Tja, dann sind wir wohl immer die gleiche Strecke im Sportunterricht gelaufen, nur das mich die Schule nebenan da herum gescheucht hat ;)

  8. absinthschaf sagt:

    Ne, Wolfgang-Borchert-Realschule. Entweder Planschbecken oder Waldlauf, immer ein riesen Spaß für alle Beteiligtenn. Im Lehmwold kann man ja wenigstens noch abkürzen.
    Also ein SSGler, na da schau her ;)

  9. konna sagt:

    Achso, ok, stimmt, die ist da ja auch noch ;)
    Wie klein die Blogosphäre doch ist … ^^

  10. absinthschaf sagt:

    Vor allem wenn man selbst in Spanien auf Exil-Steinburger trifft o_O

  11. bosch sagt:

    Gibt es denn den Goosmarkt noch? Puh, da ist man früher abends immer auf seine Lehrer getroffen. Aber ansonsten gab es ja gar nichts, wo man mal ein Bier trinken gehen konnte.

  12. absinthschaf sagt:

    Klar gibts den noch. Allerdings kann man dort kein Guinness mehr trinken, sehr zu meiner Unzufriedenheit. Es war ja immer Pflicht zu Weihnachten und zum St. Paddy’s Day die entsprechende Anzahl von Gläsern getrunken zu haben ;)

  13. bosch sagt:

    Und was tut sich da sonst so? Wo geht die Jugend von heute hin? Irgendwie ist das alles traurig da, oder kommt mir das bei meinen seltenen Besuchen immer nur so vor?

  14. absinthschaf sagt:

    Die Jugend geht wohl immer noch in den Club. Oder ins Haus der Jugend, da trifft sich jetzt die Antifa.
    Ne, kommt nicht nur dir so vor, es ist so. Ich scah ja, Goosmarkt und das alte Hollywood, das war noch klasse.

  15. Flusenkopf sagt:

    Na, also der Cheyenne Club kommt nicht mal annähernd in irgendeine Auswahl. Der Goosmarkt ist seit Jahren überteuert (man munkelt, der Mario wolle damit die Jugendlichen aus dem Lokal rausekeln – ohne uns!), die Havanna Bar ist seit ihrem Standortwechsel besser denn je, aber leider immer voll. Das Cappuccino hat überwiegend nette und tolerante Bedienungen und bietet immer noch eine große Auswahl – kein anderer Laden in Itzehoe hat so viele Sorten Absolut Vodka!
    Mit dem Espressivo werde ich mich wohl nie anfreunden können, die Gemüter spalten sich wahrscheinlich zwischend diesem und dem Cappu. Das Bacchus ist was für feine Abende, bei denen das Budget auch mal die 50€ in 2 Stunden übertreffen darf…
    Das einzige, was sich wohl nie qualitativ ändern wird, ist wohl Gila (das Neustädter Bierstübchen)! Auch, wenn man gelegentlich mit Glatzen konfrontiert wird, ist die Atmosphäre immer nett und Gila ist einfach die größte!

  16. absinthschaf sagt:

    Der Goosmarkt hat kein Guinness mehr. Man, was war das für ein Schock. So etwas will man einfach nicht erleben, wenn man wieder in der Heimat ist. Aber was das „Vergraulen“ der Jugendlichen angeht, so trifft sich das mit Kommentaren von älteren Besuchern.

    Wo ist denn das Espressivo? ist das der Laden im alten Wochenblatt? Wenn ja, dann war ich davon sehr begeistert. Leckeres Essen zu guten Preisen und eine überaus freundliche Bedienung.
    Gilas Bierstübchen sagt mir absolut gar nichts. Bermudadreieck?

  17. Neo-Chill sagt:

    Itze Town ist Cool Leute ich wohne hier schlieslich schon mein lebenlang ^^ und kann sehr viele funny Geschichten berichten !!!…

  18. absinthschaf sagt:

    Nein, ist es nicht. Itzehoe ist öde. Itzehoe war mal toll. Mit HdJ und Hollywood. Aber jetzt? Ne……

  19. Alamo sagt:

    Antifa im HdJ – doof, ist mir auch schon aufgefallen, mit denen bin ich dort auch angeeckt. Da werde ich mich also wohl auch nicht mehr so schnell blicken lassen… extrem rechts, extrem links… alle gleich hops im Kopf >:(
    Gila soll zumachen habe ich gehört? Aber fand den Laden immer etwas komisch… Lustig fand ich, als die Leute anfingen auf den Tischen zu tanzen, sie ankam und sagte ‘Wenn ihr da runterfallt, macht mich nicht verantwortlich! … Wollt ihr noch was trinken?’
    Das Panoptikum hat den besten Flipper der Welt bei eBay verkauft (hab ich letztens gesehen, als ich mal meinen Lieblingsflipper gesucht habe…)
    Was noch garnicht genannt wurde ist die Havana Bar am Bermuda Dreieck – feiner Laden mit dem besten Cuba Libre (mit 7-jährigem Rum, njam!)
    Und Goosmarkt mit Murphy’s… zum Glück bin ich nicht der einzige, dem das negativ aufgefallen ist. Sollte das mit dem Plan Jugendliche rauszuekeln stimmen, ist das wohl auch nicht aufgegangen :)
    Und der Club… ja, ohne Worte. Hätte den Altersdurchschnitt der weiblichen Besuche nicht ganz so hoch angesetzt…
    Mein liebstes Licht haben sie zu einer Baptistenkirche umfunktioniert :(
    Habe letztens eine StudiVZ-Gruppe gesehen ‘In Itzehoe hat man Ausgemöglichkeiten wie ein Inhaftierter von Alcatraz’. Bei dem Großteil des Angebots würde ich aber auch den Gefängnishof bevorzugen.

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